Tag 2: Viele Deutsche weiter

FUT Champions Cup: Endlich wird FIFA gespielt

von Holm Kräusche am 27.01.2018 um 22:05

Tag 2 nach dem chaosreichen Auftakt des FUT Champions Cup in Barcelona begann deutlich professioneller. EA SPORTS brachte seine bewährten Moderatoren zurück und verlor keine Zeit. Die Spiele begannen Punkt 12 Uhr. Für die Deutschen lief es gut: Viele kamen durch die Gruppenphase.

FUT - EA SPORTS
Vier Spieler kamen auf der PlayStation 4 ohne eine Niederlage durch die Qualifikation: Mit dabei auch die beiden Deutschen Cihan Yasarlar (2.v.r.) und Benedikt Saltzer (2.v.l.).
© EA SPORTSZoomansicht

Viel hatte EA SPORTS sich vorgenommen: Fünf weitere Runden gab es noch im Schweizer Format zu spielen, dabei hätten sie alle gestern ausgetragen werden sollen. "Um ehrlich zu sein, haben wir das auch erwartet bei so einem großen Event", war sich Moderator Spencer Owen bezüglich der Probleme vom Vortag keiner Schuld bewusst und sprach dann gleich wieder über Icon-Belohnungen und dass man "so viel mehr FIFA heute habe".

Es wurde ein glorreicher Tag für die 34 deutschen Teilnehmer. Ein Großteil von ihnen überlebte die Gruppenphase. Gespielt wurde im Schweizer System - also jeder, der vier Siege erringen konnte, kam eine Runde weiter; jeder der viermal verlor, schied aus. Nach jeder Runde wurde für die Teilnehmer ein Gegner mit gleich vielen Niederlagen und Siegen bestimmt.

Durchwachsene Leistungen

Kai "Deto" Wollin kam allerdings nicht gut in den Tag, in seinem Spiel gegen "TimoX" bekam er im Hinspiel vier Tore rein und fand kein Mittel gegen den Wolfsburger. 6:2 stand es am Ende. "Deto" machte, wie so viele Profis am heutigen Tag, das Gameplay verantwortlich. Beide Deutschen hatten kein einfaches Turnier, Wollins finaler Gegner musste mehrere Male neu gezogen werden und Siep verlor zwei Spiele unglücklich. Es war ausgerechnet ein Deutscher, den "Deto" mit seinem letzten Spiel nach Hause schicken musste: "RusherBande", gerade 18 Jahre jung, verlor gegen den Altmeister. "TimoX" seinerseits biss sich in seinem letzten Spiel per 4:1 durch.

Schalkes Tim "Tim Latka" Schwartmann kam dagegen deutlich besser rein. Nach drei Runden ging es für ihn schon um den Einzug in die K.-o.-Runde. Die Begegnung geriet zum wahren Endspiel, einzig kleinere Fehler der beiden Kontrahenten führten zu Toren. Schwartmanns Gegner "Kurt" hatte aber die besseren Nerven und kam mit 5:3 eine Runde weiter. "Tim Latka" machte sein Ticket für die Play-offs allerdings ein Spiel später sicher.

Alte Herren spielen groß auf

Die alten Herren des deutschen FIFAs waren nochmals eine Spur besser als der Schalker Youngstar: Cihan Yasarlar und Benedikt "SaLz0r" Saltzer gewannen beide die vier Spiele und kämpften sich ohne Niederlage in die Play-offs. Bei so vielen Deutschen kann sich das Losglück allerdings auch mal gegen die Spieler wenden: Hasan "Hasoo" Eker hatte sein letztes Spiel gegen seinen Teamkollegen Mohammed Harkous. Ein 3:1-Sieg und 2:3-Niederlage reichten Eker, während Harkous noch eine weitere Runde spielen musste. Dort wartete Matthias "STYLO" Hietsch, also ein weiterer Deutscher. Harkous war nicht erbaut, musste er doch gegen einen Freund ran. Geholfen hat ihm das aber definitiv: Mit 6:1 und 2:2 warf er Hietsch raus. Am morgigen Sonntag geht es weiter mit den finalen Spielen der K.-o.-Runde.

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