2017 soll der erste Titel her

FIFA-Profi 'Gorilla': "Alles oder nichts" in diesem Jahr

von Nicole Lange am 15.02.2017 um 09:27

In einem Interview auf der offiziellen FIFA Ultimate Team-Seite redet Spencer 'Gorilla' Ealing überraschend offen über seine Karriere. Das Jahr 2017 wäre entscheidend für seine Laufbahn. Der Gewinn eines großen Titels sei in diesem Jahr wichtig, ansonsten würde es "eine Menge Fragen geben".

Spencer 'Gorilla' Ealing steht der FIFA-Ästhet sich selbst im Weg?
Spencer 'Gorilla' Ealing - steht der FIFA-Ästhet sich selbst im Weg?
© EA SPORTSZoomansicht

Er ist einer der besten FIFA-Spieler in der Szene. Souverän spielte sich Spencer 'Gorilla' Ealing in den letzten Jahren an die Spitze. Vor allem in FIFA Ultimate Team (FUT) ist der Brite eine Bank. Umso überraschender war die Tatsache, dass er die Gruppenphase zur Ultimate Team Championship-Qualifikation nicht überstand. Ohne Sieg und mit nur einem Punkt war für den Spieler von Epsilon eSports als Gruppenletzter Schluss. Eine herbe Enttäuschung. Der Druck auf 'Gorilla' wächst und der 19-Jährige hat zuletzt starke Leistungen gezeigt. Dennoch blieb der Trophäenschrank bislang leer.

Fehlt die Siegermentalität?

"Ich glaube nicht, dass ich irgendwann mal von mir sage, ich bin der Beste. So bin ich einfach nicht", erklärt Ealing in einem Interview mit EA SPORTS. "Ich bin nicht mal nah an der Spitze, weil ich noch keinen Weltmeistertitel gewonnen habe". Eine nüchterne und klare Einschätzung des 19-Jährigen, aber möglicherweise auch der Kern des Problems. Fehlt ihm die Siegermentalität? "Ich mag es nicht, mich selbst unter Druck zu setzten, aber den gibt es und ich weiß, dass das durch meine Leistungen in der Vergangenheit herrührt", so Ealing weiter. Zwar würde er die Events, die Atmosphäre und die Herausforderung mögen, doch der Druck würde nach einem Titelgewinn nur noch stärker werden.

Mit Pessimismus zum Sieg

Der FIFA-Ästhet 'Gorilla' gehört eigentlich an die Spitze, scheint für sich aber noch nicht das richtige Mittel zum Titelgewinn gefunden zu haben. Vor allem bei großen Turnieren erscheint seine mentale Vorbereitung eher ungewöhnlich: "Wenn ich auf einem Event bin, denke ich immer, dass ich jedes Match verliere. Wenn ich so rangehe, werde ich nicht enttäuscht. Aber am Ende weiß ich natürlich, dass wenn ich mein bestes Spiel durchziehe, ich nicht verlieren kann", erzählt Ealing im Interview mit EA SPORTS. In diesem Jahr soll 'Gorilla' der Durchbruch gelingen. "Alles oder nichts", wie der Brite erwähnt. Es würde eine Menge Fragezeichen geben, wenn er kein Turnier gewinnt. Die FIFA 17 Ultimate Team Championship in Berlin oder der FIWC sind zwei Turniere, die Ealing gerne gewinnen würde - zumindest eines von beiden. Die erste Qualifikation in Paris ist vorbei, viele Möglichkeiten bleiben ihm nicht mehr. Talent und Können hat der 19-Jährige, um einer der Besten zu werden, auch wenn er sich selber vielleicht nie so nennen würde.

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