Ergebnisse der Deutschen in der Qualifikation

FeCWC: Werder und Bochum stark - Schalke knapp raus

von Christian Mittweg am 11.01.2019 um 12:09

Werder Bremen und der VfL Bochum haben das Finalevent des FIFA eClub World Cup (FeCWC) erreicht. Beide Teams setzten sich in der Qualifikation durch, im Gegensatz zum Fokus Clan und dem FC Schalke 04, die knapp die nächste Runde verpassten - eine Entscheidung steht aber noch aus.

Die Qualifikation ist vorüber. Nächster Halt: Finalevent.
Die Qualifikation ist vorüber. Nächster Halt: Finalevent.
© kicker eSportZoomansicht

Vier Tage lang spielten die knapp 170 Teams bei der FeCWC Qualifikation um die 15 verfügbaren Finalplätze. Aufgrund der hohen Mannschaftanzahl waren Patzer nicht erlaubt, wie der FC Schalke 04 und Fokus Clan schmerzlich feststellen mussten. Die Königsblauen leisteten sich über elf Spiele nur eine Niederlage gegen die FIFA-Spieler vom FCO Dijon. Da bei beiden Mannschaften am Ende der Gruppenphase aber 30 Punkte auf dem Konto standen, entschied der direkte Vergleich und die Franzosen kamen weiter.

Der Fokus Clan erlitt ein ähnliches Schicksal. Das Duo um Lukas 'Sakul' Vonderheide und Danny 'Proownez' Liepolt gewann ebenfalls zehnmal. Da ECV esports aber alle elf Begegnungen für sich entschied, endeten auch die Titelträume vom Fokus Clan in der Qualifikation. Beim siegreichen niederländischen Team spielt der deutsche Profi 'Prohunter'.

Werder und Bochum erfolgreich

Besser lief es für den SV Werder Bremen und VfL Bochum. Das Team aus dem Ruhrpott holte neun Siege und ein Unentschieden aus zehn Spielen und qualifizierte sich damit sicher für das Finalevent. Bei Werder Bremen war dagegen Zittern angesagt, denn das vermeintlich stärkste FIFA-Duo Deutschlands, Mohammed 'MoAuba' Harkous und Michael 'MegaBit' Bittner, hatte sich in den ersten zwei Partien eine Niederlage und ein Unentschieden geleistet. Danach ließen die Bremer jedoch keine Punkte mehr liegen und so reichte es letztlich doch noch für den ersten Platz der Gruppe.

In der FeCWC Qualifikation setzten sich neben den deutschen Mannschaften folgende Teams durch: ECV esports, FCO Dijon, CF11, Team Vitality, KiNG eSports, The Imperial, Wolverhampton Wanderers, Prime NINJA und Al-Nassr Riad.

RB Leipzig noch mit Chance

Ein paar Nachholspiele stehen noch aus. In Gruppe E ist das Schicksal von RB Leipzig deswegen noch nicht entschieden. Der Bundesligaverein steht bei derzeit acht von zehn Partien - ist jedoch drei Punkte hinter Team DUX Gaming, die ebenfalls noch zwei Begegnungen austragen müssen. Der direkte Vergleich spricht ebenfalls für den Konkurrenten aus Spanien. Mit zwei Siegen gegen Manchester City und MAD Lions E.C. könnte es am Ende trotzdem reichen. Ähnlich sieht es in Gruppe B aus, wo Futbolist und Team Envy noch um den ersten Platz kämpfen.

Die 15 siegreichen Mannschaften und Titelverteidiger Brøndby eSport treffen am 9. und 10. Februar beim Finalevent aufeinander, um den FIFA eSport Klub-Weltmeister zu bestimmen.

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