Matchmaking und Spielanzahl unter der Lupe

FIFA 19: Die erste Weekend League - Profis berichten

von Christian Mittweg am 10.10.2018 um 13:02

Wir haben drei deutsche FIFA-Profis gefragt, wie sie die erste Weekend League in FIFA 19 wahrgenommen haben. Sind 30 Spiele zu wenig? Spielen durch das neue Matchmaking nun Profis nur noch gegeneinander? 'MoAuba', 'Tim Latka' und 'CodyDerFinisher' liefern die Antworten.

'Tim Latka', 'CodyDerFinisher', 'MoAuba' und 'Cihan' (v.l.n.r.) schildern Eindrücke von ihrer ersten Weekend League.
'Tim Latka', 'CodyDerFinisher', 'MoAuba' und 'Cihan' (v.l.n.r.) schildern Eindrücke von ihrer ersten Weekend League.
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Die FIFA 19-Saison hat mit dem Start der Weekend League (WL) nun auch für die eSportler so richtig begonnen. Für die Profis galt es, die so wichtige Verifizierung einzustreichen. Dafür waren 27 Siege in 30 Spielen notwendig. Mohammed 'MoAuba' Harkous (SV Werder Bremen), Tim 'Tim Latka' Schwartmann (FC Schalke 04), Cihan 'Cihan' Yasarlar (RB Leipzig) und Florian 'CodyDerFinisher' Müller (FC Basel) stellte diese Aufgabe aber vor keine großen Probleme. Harkous, Müller und Yasarlar holten 28 Siege, Schwartmann sogar 29.

Mit ihren Leistungen waren die Profis allesamt zufrieden. 'MoAuba' qualifizierte sich parallel zudem für den Continental Cup und von 'CodyDerFinisher' hieß es: "Es hat Spaß gemacht, endlich wieder Weekend League zu spielen." Einzig Schwartmann gab sich ein wenig selbstkritisch. Der S04-Profi sagte, dass bei ihm "noch ein bisschen Luft nach oben bleibt" und er als ehrgeiziger Mensch noch bessere Ergebnisse erzielen wolle.

Weekend League Matchmaking: Alles beim Alten?

In FIFA 19 schraubte EA SPORTS ein wenig am Matchmaking der Weekend League. Für 'CodyDerFinisher' war es jedoch "im Großen und Ganzen wie in FIFA 18". Da würde ihm auch 'MoAuba' zustimmen: "Das Matchmaking ist fast so wie im letzten Jahr. Manche haben Glück und haben 30 Spiele gegen nicht so starke Spieler gespielt, andere direkt gegen welche aus der Top 100. Der Glücksfaktor ist also immer noch sehr hoch." Hier trennen sich jedoch die Meinungen der Profis. "Die ersten 15 Begegnungen waren spürbar einfacher als die letzten 15. Das war in FIFA 18 noch anders: Die Gegner waren über die gesamte Weekend League ungefähr gleich stark", berichtete 'Tim Latka'. Yasarlar wollte sich derweilen noch nicht festlegen. "Da muss ich die nächsten Male einfach abwarten und schauen, wie es sich entwickelt", hieß es vom Spieler der Roten Bullen. Dennoch wurde das Matchmaking nicht allzu drastisch angepackt. Mit Verhältnissen wie in Division Rivals, wo Profis fast ausschließlich auf andere Profis treffen, muss in der Weekend League also kein Spieler rechnen.

30 Spiele sind zu wenig...

Die wohl größte Änderung an der Weekend League, war jedoch der Wechsel von 40 auf 30 Spiele. In der Community hatte man sich diese Änderung inständig gewünscht. Einer der befragten Profis hätte aber wohl lieber die alte Anzahl zurück. "Generell hätte ich es aber eher bei den ursprünglichen 40 Spielen belassen", sagte 'Tim Latka'. Die Äußerung "zu viele Spiele", scheint beim Schalker kein Argument zu sein. Schwartmann absolvierte die erste Weekend League in FIFA 19 auf beiden Konsolen und kam damit auf 60 Begegnungen.

...oder genau richtig

'MoAuba' befürwortet derweilen die Änderung: "Es sind zehn Spiele weniger, die man pro Wochenende absolvieren muss. Das macht sich schon bemerkbar. Ich finde es gut." Warum die geringere Anzahl aber auch manchen Profis zusagt, wurde schon am vergangenen Wochenende klar. Denn durch die vielen neuen Online-Qualfier für die offiziellen EA-Turniere, zuzüglich sonstiger Events und Verpflichtungen, bleibt den eSportlern immer weniger Zeit für die Weekend League. 'MoAuba' musste seine 30 Spiele beispielsweise alle am Samstag absolvieren. Dann fällt die niedrigere Spielanzahl schon deutlich mehr ins Gewicht.

Cihan Yasarlar führte zudem noch einen weiteren Punkt hinzu: "Ich finde die Änderung eigentlich nicht schlecht. Es kostet weniger Zeit, dadurch natürlich auch weniger Energie und man hat mehr Zeit für die Nachbetrachtung seiner Spiele."

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