Drittligist erweitert Angebot

FC Carl Zeiss Jena lockt mit eigenem FIFA-Turnier

von Christian Mittweg am 18.06.2018 um 17:52

Der FC Carl Zeiss Jena ist überzeugt vom eSport. Deswegen veranstaltet der Drittligist nun ein eigenes FIFA-Turnier, das als Startschuss für weitere Projekte dient. Sogar Team bestehend aus eSportlern könnte es in Zukunft bei dem Verein geben.

Der FC Carl Zeiss Jena beschäftigt sich intensiv mit dem Thema eSport.
Der FC Carl Zeiss Jena beschäftigt sich intensiv mit dem Thema eSport.
© FC Carl Zeiss Jena e.V.Zoomansicht

"Wir sind überzeugt, dass sich der eSport dauerhaft als eigenständige Sportart etablieren will", sagt FC Carl Zeiss Jena (FCC)-Geschäftsführer Patrick Widera. Der Verein aus Thüringen ist überzeugt vom eSport und will das Thema nun auch nach Jena bringen. Deswegen veranstaltet der Drittligist am 22. und 23. Juni ein FIFA-Turnier, welches am Ernst-Abbe-Sportfeld ausgetragen wird. Normalerweise laufen dort die Fußballprofis des Vereins auf. Eingeladen sind selbstverständlich alle Interessierten, größtenteils werden jedoch lokale Teilnehmer erwartet. Bei Preisen wie zwei Dauerkarten für den ersten Platz, scheint das auch nur realistisch.

Warum der Verein das Turnier veranstaltet, erklärt Widera: "Wir müssen uns als Sportverein neuen Angeboten und Möglichkeiten öffnen - hier wollen wir eine neue Tradition begründen." Der Wettbewerb am kommenden Wochenende wird also nicht der einzige seiner Art bleiben. In Zukunft sollen noch weitere Turniere folgen. Zum jetzigen Zeitpunkt möchte der Verein jedoch erst einmal Erfahrung sammeln. Das ist im Hinblick auf die anstehende Veranstaltung besonders wichtig für Widera und seine Kollegen.

Eigenes Team in Planung

Dass der Verein in Zukunft eigene eSportler verpflichten will, daraus macht Widera keinen Hehl. Der Geschäftsführer gibt jedoch zu bedenken: "Aus dem Stand eine Profimannschaft zu verpflichten, dürfte sich kurzfristig kaum realisieren lassen." Sollte sich die Möglichkeit jedoch präsentieren, wird Widera sie ergreifen. Deswegen arbeitet der FCC jetzt schon mit Studierenden zusammen, die dem Verein helfen, eine passende Strategie zu entwickeln. Dann könnten die geplanten Turniere noch einen weiteren Nutzen haben. Denn, und so erklärt Widera, "wir schauen zunächst einmal, welche Talente in unserer großen Mitglieder- und Fangemeinde schlummern".

Social Media

FacebookInstagramTwitterYouTube


Schlagzeilen


Kontakt | Impressum | Mediadaten | AGB | Datenschutzhinweis | Nutzungsbasierte Online-Werbung

Weitere Angebote des Olympia-Verlags:
alpin.de | olympia-verlag.de