Leverkusens 'M4RV' wird Zweiter

Global Series Finals: Die Neuauflage des WM-Finales

von Kristin Banse am 04.06.2018 um 12:04

Deutschland gegen Argentinien - das war nicht nur die Paarung im WM-Finale von 2014, sondern auch das Finale bei den Global Series Playoffs in Amsterdam. Bei den PlayStation 4-Finals hatte es Leverkusens Marvin 'M4RV' Hintz gegen den Argentinier Nicolas 'nicolas99fc' Villalba in der Hand. Konnte seinen Finalfluch aber nicht brechen.

Argentinien gegen Deutschland hieß es im PS4-Finale der Global Series Playoffs.
Argentinien gegen Deutschland hieß es im PS4-Finale der Global Series Playoffs.
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'MegaBit' machte es am Mittwochabend vor: Beim FUT Champions-Event auf der Xbox One sicherte er sich dank seines Erfolgs im Finale über Fouad 'Rafsou' Fares den Gesamtsieg und setzte gleichzeitig Erwartungen für die nächsten Tage. Deutschland gilt nämlich nicht nur als Fußballnation, sondern auch als eines der Länder, mit den begabtesten FIFA-Spielern. Und so kam es, dass spätestens nach dem Sieg des Bochum-Spielers, auch die Erwartungen stiegen: "Deutschland scheint dieses Event extrem stark zu sein", hieß es von den Experten.

Endstation-Achtelfinale

Als die PS4-Spieler dann von Freitag bis Sonntag an der Reihe waren, wurden diese den Erwartungen mehr als gerecht. Nur zwei Spieler mussten sich am ersten Tag verabschieden, fünf schafften es sogar bis unter die besten 16 und lösten ihr Ticket zum FIFA eWorld Cup, dem FeWC. Tatsächlich hätte das Turnier sogar ein rein deutsches Unterfangen werden können, doch der Fußballgott war nicht mit den Deutschen, wie kicker eSport berichtete.

Und auch im Achtelfinale nahmen die deutschen Duelle kein Ende: Mohammed 'MoAubameyang' Harkous traf auf den VBL-Sieger Tim 'TheStrxngeR' Katnawatos und musste sich insgesamt 4:7 nach Hin- und Rückspiel geschlagen geben. Ebenso war auch für Philipp 'Eisvogel' Schermer im Achtelfinale Endstation, nachdem er 3:5 dem Belgier 'StefannoPinna' unterlag.

Dank seines Siegs über Harkous schaffte es Katnawatos bis ins Viertelfinale, hier traf er allerdings auf den Underdog aus Japan: 'Web' gewann im Laufe des Turniers bereits gegen Größen wie Ivan 'BorasLegend' Lapanje und machte auch vor dem deutschen Meister nicht Halt. Eine knappe 2:3-Niederlage bedeutete für 'TheStrxngeR' das Turnieraus.

'deto' unterliegt

Das nächste deutsche Duell ließ trotz des Ausscheidens einiger nationaler Favoriten nicht lange auf sich warten: Nachdem sich Kai 'deto' Wollin den ehemaligen PSG-Profi August 'Agge' Rosenmeier vorkgenöpft hatte, traf er im Viertelfinale auf Leverkusens Marvin 'M4RV' Hintz. Viele sahen den Manchester-City-Spieler bereits in der nächsten Runde, doch Hintz legte einen beeindruckenden Lauf in Amsterdam hin und bezwang den FIFA-Veteranen mit einem knappen 7:6-Sieg. "Die Konstanz ist da. Keine Ahnung, was mir fehlt. Bring die Trophäe zurück nach Deutschland, Marvin!", twitterte 'deto' hinterher.

Der ewige Finalfluch

Das Halbfinale war für den Leverkusen-Profi nur noch Formalität. Souverän setzte er sich gegen 'Web' durch, revanchierte sich so für die Niederlage von Katnawatos und erspielte sich seinen Platz im Finale. "Unglaublich! Hier ist heute alles möglich, ich glaube an den Titel", twitterte Hintz vor dem alles entscheidenden Match gegen den Argentinier 'Nicolas99FC'. Und tatsächlich sah es kurzzeitig so aus, als könnte der Leverkusen-Spieler seinen Finalfluch brechen und endlich einen großen Titel einfahren. 1:0 ging er in der 31. Minute in Führung, doch gelang seinem Gegner nur wenige Augenblicke später der Ausgleich. Zudem schob 'Nicolas99FC' noch drei weitere Tore hinterher. Eine große Altlast, die der Leverkusen-Profi in Spiel zwei mitnahm. Im Rückspiel konnte sich 'M4RV' zwar einen 2:1-Sieg erkämpfen, trotzdem hat es letztlich nicht gereicht. 3:5 unterlag der 21-Jährige im Finale und musste sich mit dem zweiten Platz zufriedengeben. Enttäuscht ist Hintz aber nicht: "Trotz Niederlage im Finale bin ich wahnsinnig happy, in London dabei sein zu dürfen."

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