Tim 'The Strxnger' Katnawatos im Blickpunkt

Basel und FUT Champion: "Das Optimum herausholen"

von Nicole Lange am 25.01.2018 um 17:43

Der FC Basel hat bisher eigentlich alles richtig gemacht. Der Verein stellt mit Tim 'The Strxnger' Katnawatos den amtierenden deutschen ESL FIFA-Meister und ist so auch beim FUT Champions Cup dabei. Für Basel läuft es aktuell im eSport und so soll es auch bleiben. Im Interview erzählt uns Joachim Reuter, Leiter Marketing-Services beim FC Basel, die Ausrichtung und mit welchen Erwartungen man in Barcelona auftritt.

Der FC Basel hat bisher eigentlich alles richtig gemacht.
Der FC Basel hat bisher eigentlich alles richtig gemacht.
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kicker eSport: Der ESL-Meister Tim 'The Strxnger' Katnawatos ist für den FUT-Cup in Barcelona qualifiziert. Welche Erwartungen hat der Verein an seine Spieler?

Joachim Reuter: Wir sind ein Fußballklub und wollen dementsprechend in sportlicher Hinsicht immer das Optimum herausholen. Daneben sollen unsere Spieler die Marke FC Basel 1893 in die sozialen Medien tragen und unseren Klub durch ihr Auftreten und Verhalten gerade in der jungen Zielgruppe auf möglichst sympathische Art repräsentieren.

kicker eSport: Deutscher Meister, Vizeweltmeister, Schweizer Meister - die eSport-Spieler vom FC Basel sind hoch dekoriert. Alles richtig gemacht mit den Verpflichtungen, oder?

Reuter: In der Tat sind wir mit dem bisherigen Abschneiden von jedem unserer drei Spieler sehr zufrieden. Nun gilt es aber, dass unsere Jungs diese hervorragenden Leistungen bestätigen und sich kontinuierlich weiterentwickeln - denn die Konkurrenz schläft bekanntlich nicht, gerade im sehr kompetitiven FIFA eSport.

Bei den Offline-Events in Sachen Zuschaueraufkommen ist noch Luft nach oben gibtJoachim Reuter, FC Basel

kicker eSport: Im Vergleich zu den großen Turnieren im realen Fußballgeschäft - wie nimmt der Verein das Drumherum beim FIFA eWorld Cup war?

Reuter: Rein von der Anmutung und der Inszenierung holen eSport-Veranstaltungen im Vergleich zu den prestigeträchtigen Wettbewerben im Klubfußball immer mehr auf. Sei es in der medialen Umsetzung oder der kommerziellen Vermarktung - das ist alles äußerst professionell aufgezogen und spielt sich auf einem mittlerweile sehr hohen Level ab. Unstrittig ist aber auch, dass es bei den Offline-Events in Sachen Zuschaueraufkommen noch Luft nach oben gibt. Und man merkt, dass gewisse Strukturen, die wir aus dem "herkömmlichen" Fußball kennen, derzeit noch fehlen, was hier und da die Planung nicht unbedingt vereinfacht. Unter dem Strich hat sich der FIFA eSport in den letzten Jahren aber enorm positiv entwickelt.

Joachim Reuter
"Sind mit dem bisherigen Abschneiden von jedem unserer drei Spieler sehr zufrieden": Joachim Reuter.
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kicker eSport: Inwiefern werden der Erfolg und die Erfahrung beim FIFA eWorld Cup ausschlaggebend für ein weiteres Engagement im eSport sein?

Reuter: Es ist, wie gesagt, Teil unserer DNA als Fußballklub, dass wir erfolgreich sein wollen. Wir wissen aber auch, dass man im Sport nicht immer auf der Sonnenseite stehen kann. Im FIFA eSport ist das angesichts der Ausgeglichenheit unter den Top-Spielern sogar nochmals schwerer. Unabhängig davon ist unser Engagement im eSport langfristig ausgelegt und die damit verbundenen Ziele sind auch nicht abhängig von einem einzelnen Event.

kicker eSport: Welche Tipps gibt man als Verein seinen eSportlern mit auf den Weg? Stichwort: Erfahrungswerte.

Reuter: So platt es sich anhört, aber Erfahrungen sind nun mal das A und O, gerade wenn es auf dem absoluten Top-Level 'um die Wurst geht'. In dieser Hinsicht unterscheidet sich der eSport in keinster Weise vom klassischen Sport. Deshalb ermuntern wir unsere Spieler immer wieder, sich möglichst häufig mit anderen Top-Spielern zu messen, und zwar nicht nur bei anonymen Trainingsspielen, sondern auch im Rahmen von Formaten, wo es auch um etwas geht, und sei es nur Prestige. Abgesehen davon begleiten wir unsere eSportler gerade in der Medien- und Kommunikationsarbeit genauso wie Spieler aus unserer ersten Mannschaft, d.h. wir schulen sie, wir sensibilisieren sie, geben Tipps und konstruktives Feedback.

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