Bei 'Idealz' und 'Tim Latka' steht die 119

FIFA 18 Weekend League: Schalke auf Erfolgskurs

von Holm Kräusche am 20.11.2017 um 18:27

Drei Qualifikationswochen der Weekend League in FIFA 18 sind gespielt, Tim 'Tim Latka' Schwartmann und Lukas 'Idealz' Schmandt vom FC Schalke 04 haben Traumergebnisse in ihren 120 Spielen eingefahren. Wir sprechen mit den beiden Knappen im Interview über ihre Erfolgsgeheimnisse und Einschätzungen zur Weekend League.

Die beiden Knappen 'Tim Latka' (re.) und 'Idealz' schaffen es jede Woche in die Top 100 der Weekend Leauge.
Die beiden Knappen 'Tim Latka' (re.) und 'Idealz' schaffen es jede Woche in die Top 100 der Weekend Leauge.
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119 Siege für 'Tim Latka', 119 für 'Idealz'. Das sind beeindruckende Zahlen der Gelsenkirchener Jungs. Die Zeichen für eine frühe Qualifikation im FIFA eWorld Cup (FeWC) stehen gut, denn für den ist die Weekend League vor allem gedacht. Aber es geht natürlich auch um regionales und weltweites Prestige und um Belohnungen. Deswegen müssen Siege her, am besten ohne eine einzige Niederlage in der Woche. Auf die Frage, wie man das überhaupt schafft, hat Schmandt eine einfache Antwort: "Hartes Training." Aber nicht nur das, der Profi rät zu ausreichend Pausen und "ganz wichtig: Immer ruhig bleiben! Auch, wenn es mal nicht so läuft." Dem stimmt sein Teamkollege Schwartmann zu: "Ein klarer Kopf ist die Basis für ein erfolgreiches Spiel."

40 Spiele - Ein Problem?

Schließt ein Teilnehmer der Weekend League mit vielen Siegen ab, gibt es Packs und Münzen, was wiederum zu noch besseren Aufstellungen führt. Der FeWC ist direkt an diese wöchentliche Liga gekoppelt: Nach drei Qualifikationsmonaten werden die 64 weltbesten Spieler zum ersten FUT Champions Cup eingeladen. Aktuell, nach drei gespielten Weekend Leagues mit 120 Spielen insgesamt, durften Xbox One-Spieler gerade einmal sieben Spiele verlieren, PlayStation-Kicker nur fünf, um es in die Top 64 zu schaffen.

Für Freizeitzocker kaum zu schaffen, allein die schiere Anzahl von 40 Spielen in zwei Tagen auf allerhöchstem Niveau scheint belastend. Wir fragen bei den Schalke-Profis nach, ob Nicht-eSportler nicht ein anderes Limit bekommen sollten, um überhaupt eine Chance auf Qualifikation und Belohnungen zu haben. 'Tim Latka' argumentiert mit seinen Bekannten: "Ich kenne so viele Hobby-Spieler, die die 40 Spiele spielen und sich jedes Wochenende erneut auf die WL freuen. Niemand sollte sich dazu gezwungen fühlen, die 40 Spiele zu spielen."

Das gilt natürlich nur für Spieler, die sich nicht für den FeWC interessieren und mit weniger Packs und Münzen zufrieden sind. Belohnungen werden außerdem nach der Anzahl der Siege verteilt, nicht nach gespielten Partien. Laut Schwartmann ist das aber kein Problem, denn: "Wer nur 20 Spiele macht und 18 davon gewinnt, erhält auch Preise. Der Reiz für viele besteht ja gerade darin, Belohnungen zu erspielen und da müssen die Voraussetzungen auch für alle gleich sein." 18 aus 20, das wäre allerdings noch immer eine 90-Prozent-Siegquote.

Qualifikation gut für Europäer

Auch für 'Idealz' stehen die Packs und Münzen im Zentrum. Wenn Nicht-eSportler ein anders Limit bekämen: "Dann stellt sich wieder die Frage, wer welche Belohnung erhält und es wird wieder zu großen Diskussionen kommen." Ob es allerdings Chancengleichheit bedeutet, wenn eSportler mit Topteams antreten, ihre 115 Siege einfahren und alle, die nicht ganz so gut sind, eine Niederlage nach der anderen kassieren, ist Sache von EA SPORTS.

Für den eWorld Cup sehen beide Schalke-Profis allerdings nur Vorteile aus der neuen Weekend League-Qualifikation. "Ich weiß, dass die Qualifikation auf 64 Spieler angehoben wurde. Das finde ich zum Beispiel sehr gut", sagt 'Idealz'. Insgesamt reisen nun 128 Spieler zum ersten Cup, jeweils 64 pro Konsole. Auch Schwartmann sieht sich weniger unter Druck: "Das neue System macht einen guten Eindruck, eine richtige Meinung kann ich mir aber erst in einigen Wochen bilden." Derzeit sind mit überwältigender Mehrheit Europäer unter den Top 64, gerade einmal acht Spieler sind von anderen Kontinenten. Entsprechend versteht man die Einschätzung von Schwartmann zur Qualifikation: Gut für europäische Profis.

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