Langzeitpläne von Electronic Arts

FIFA: Monatlich bezahlen statt jährlich neuer Ausgaben?

von Christian Mittweg am 10.11.2017 um 15:52

Electronics Arts CEO Andrew Wilson hat in einem Interview mit Bloomberg über die Zukunft von FIFA geredet. Der Geschäftsführer stellt dabei in Aussicht, dass es in Zukunft nicht jedes Jahr einen neuen FIFA-Teil geben wird, und stattdessen ein Abo-Modell angewandt werden könnte.

Andrew Wilson von EA zieht ein Abo-Modell anstatt jährlicher Releases in Erwägung.
Andrew Wilson von EA zieht ein Abo-Modell anstatt jährlicher Releases in Erwägung.
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Die Anzahl der Personen, die FIFA spielen, wächst Jahr für Jahr. Andrew Wilson, der Geschäftsführer von Electronic Arts, war dementsprechend positiv gestimmt im Interview mit Bloomberg. Wilson verriet im Laufe des Gesprächs, dass das Engagement der Spieler im vergangenen Jahr gestiegen sei. Als Grund dafür nannte er den eSport und FUT Champions: "Spieler, die an FUT Champions teilgenommen haben, waren dreimal so aktiv wie andere Spieler." Um auch in den kommenden zehn Jahren weiter zu wachsen, plant der Entwickler bereits die Zukunft.

Wilson sagte dabei klar, dass EA Sports in Zukunft die jährliche Produktion eines neuen FIFA-Teils einstellen wird. Während das in Amerika und Europa undenkbar erscheint, verfolgt EA dieses Prinzip nun bereits seit vielen Jahren in Asien. "Statt eines neuen FIFA-Teils gibt es per Update alle vier Jahre eine große Menge neuen Code. Dadurch können wir das Spiel mit der Zeit immer wieder verändern", erklärte Wilson die Struktur von FIFA Online in Korea und China.

Monatlich zahlen statt einmaligem Kauf?

Das EA jedes Jahr auf den Umsatz vom Verkauf von FIFA verzichten würde, erscheint unwahrscheinlich und würde wirtschaftlich ein großes Loch in den Business-Plan des Entwicklers reißen. Deswegen muss eine Lösung her. "Vielleicht wird sich das Business-Modell um Spiele ändern und dafür machen wir uns bereit", hieß es auch von Andrew Wilson. Eine Idee, wie das aussehen könnte, hat der CEO von Electronic Arts bereits: "Vielleicht gibt es einen Weg, wie wir unseren Spielern durch Abonnements tolle Sachen anbieten können."

Als gute Beispiele dafür nennt der Geschäftsführer Netflix oder Spotify, die Ihre Dienste für monatliche Zahlungen zur Verfügung stellen. Das könnte auch in FIFA Anwendung finden, ist bislang aber noch Zukunftsmusik. Wie bald Electronic Arts solchen einen Schritt wagen wird, wissen wohl nur die Verantwortlichen des Entwicklers.

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