Dänischer FIFA-Profi findet neues Zuhause

Nach PSG-Aus: Agge landet bei Hashtag United

von Holm Kräusche am 13.10.2017 um 15:48

Paris Saint Germain entließ August 'Agge' Rosenmeier vor knapp einem Monat aus seinem Vertrag. Allem Anschein nach hatte es dort zuletzt viel Ärger gegeben. Nun aber steht Rosenmeier vor einem Neuanfang beim Social-Media-Verein Hashtag United. Die Hintergründe.

Agge_Hashtag: August 'Agge' Rosenmeier flog bei PSG raus und unterschreibt nun beim Verein Hashtag United.
Agge_Hashtag: August 'Agge' Rosenmeier flog bei PSG raus und unterschreibt nun beim Verein Hashtag United.
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Mitte September musste August 'Agge' Rosenmeier seine Sachen bei Paris Saint Germain packen. "Agge versagte dabei, die Form und Konstanz zu finden, die ihn 2014 zum Weltmeister machte", ließ der Verein nach der Vertragsauflösung verlauten. Ein starkes Stück. Schließlich gilt August Rosenmeier als einer der bekanntesten und beliebtesten FIFA-Profis der Welt. Aber bei PSG zählt ausschließlich Leistung und dass der Verein nicht vor Wechseln zurückschreckt, zeigt die Politik des LoL-Teams. Das stampfte PSG kürzlich komplett ein und verlor mit Bora 'YellOwStaR' Kim zusätzlich noch seinen "Head of eSport". Und 'Agge'? Der gewann nur 40 seiner 62 offiziellen Spiele: Zu wenig für das ambitionierte PSG.

Hashtag United sichert sich den Profi

Einen Monat nach seiner Vertragsauflösung hat der dänische eSportler nun allerdings ein neues Zuhause gefunden: Hashtag United nimmt 'Agge' unter Vertrag und ersetzt damit den gerade erst gegangenen Profi Tassal 'Tass' Rushan. Teamchef und FIFA-Moderator Spencer Owen ist damit ein Coup geglückt: Er war es, der Rosenmeier verpflichten, und damit diverse internationale Klubs ausstechen konnte. "Mit 'Agge' haben wir einen der beständigsten und erfolgreichsten Anhänger der kompetitiven FIFA-Szene [im Team]", sagt Owen und nennt die Verpflichtung eine "Möglichkeit, Geschichte zu schreiben."

Kluge Entscheidung?

Dass Rosenmeier sich für Hashtag United entscheidet, erscheint nur auf den ersten Blick verwunderlich. 'Agge' hatte laut eigener Aussage diverse Angebote von unterschiedlichen Vereinen aus aller Welt. Von denen hatte er aber die Nase erstmal gestrichen voll, Rosenmeier spricht in seinem Statement zur Verpflichtung von dem "Vertrauen", das Hashtag United ihm entgegenbringt und es "endlich wieder Spaß machen würde, FIFA zu spielen." Ein klarer Hinweis darauf, dass sein Jahr bei PSG alles andere als aufbauend war.

Kluge Entscheidung!

Auf den zweiten Blick ist es die beste Entscheidung, die Rosenmeier für sich persönlich treffen konnte. Hashtag United legt Wert auf eine Präsenz in den sozialen Medien. Streckenweise wirkt es so, als sei eine große Fanbase noch wichtiger als internationale Titel. Und genau das braucht 'Agge' noch. Er mag in der Szene zwar bekannt sein, aber eine Millionen-Reichweite hat der dänische Profi noch nicht. Da kommt ein Social-Media-Schwergewicht wie Hashtag United gerade Recht. Hält er dort ein Jahr durch, dürfte er seine Anhängerschaft so weit vergrößert haben, dass er keinen Verein mehr braucht, um von FIFA leben zu können. Dann wäre 'Agge' am Ziel der meisten FIFA-Profis: Keine Geldsorgen mehr und das Klub-Logo, das er auf seinem Trikot trägt, wäre nur noch Prestige. Mit dem Rauswurf hat PSG ihm vielleicht sogar einen großen Dienst erwiesen.

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