So gut macht sich der Brasilianer

FIFA 18: Neymar bei PSG im Check

von Nicole Lange am 09.08.2017 um 19:55

Über die unglaubliche Ablösesumme von 222 Mio. Euro, die Paris St. Germain an den FC Barcelona für Neymar bezahlt hat, wurde und wird viel diskutiert. Ist der Brasilianer so viel wert? In FIFA 17 war er es jedenfalls weder in der Karriere noch im FIFA Ultimate Team (FUT). Eine Verstärkung dürfte er für PSG aber dennoch sein. Und sein Wechsel darf auch auf virtueller Ebene nicht unterschätzt werden. Der Brasilianer wird beim französischen Erstligisten sehr nützlich sein, aber in FUT vermutlich einige Spieler vor Probleme stellen.

Neymar bei PSG - eine sinnvolle Ergänzung
Neymar bei PSG - eine sinnvolle Ergänzung
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Bisher war Neymar immer die perfekte Lösung von der Bank. Viele eSportler holten den Brasilianer in der zweiten Hälfte und oftmals war er der ausschlaggebende Faktor für einen späten Erfolg. Doch auch in der Startelf ist Neymar in FIFA Ultimate Team immer eine tolle Ergänzung gewesen. Als Teil der spanischen Liga harmonierte er perfekt mit Suarez, Messi oder Ronaldo - egal in welcher Konstellation, es passte immer.

Doch dies ist jetzt in FIFA 18 Geschichte, denn der Ex-Barcelona-Star kickt fortan bei Paris Saint-Germain - also in Frankreich. Dass die Alternativen nun etwas eingeschränkt sind, liegt auf der Hand, denn selbst ein Lacazette spielt nicht mehr in der Ligue 1. Spieler wie Florian Thauvin und Edinson Cavani werden dadurch jetzt vermutlich wieder interessanter, wenn man sich auf die französische Liga im Angriff stützen will. Ansonsten bleiben nur noch die brasilianischen Konstellationen oder Ikonen.

PSG wird wieder interessant

So wird es zukünftig vermutlich aussehen. Neymar (re.) neben Cavani.
So wird es zukünftig vermutlich aussehen. Neymar (re.) neben Cavani.
© kicker eSport

Im normalen Karriere- und H2H-Modus kann der Wechsel von Neymar jedoch einiges bewirken. Nachdem Zlatan Ibrahimovic den französischen Erstligisten verlassen hatte, war der Verein in FIFA eher zweite Wahl. Mit Cavani und Angel Di Maria könnte der Brasilianer ein starkes Angriffstrio wie zu guten, alten Barcelona-Zeiten bilden. Julian Draxler wird dafür vermutlich ins Mittelfeld rücken, und da seinen Dauerplatz bekommen.

Die Werte von Neymar sprechen für sich und lassen einen Bankplatz einfach nicht zu, vor allem da PSG im Mittelfeld einen Draxler gut gebrauchen kann, egal welche Aufstellung man spielt. Neymar ist auf jeden Fall gesetzt, technisch und auch im Abschluss kann sich der Brasilianer zu den Besten im Team zählen. Was um ihn herum passiert, wird spannend sein, denn Jese oder Lucas sind auch passable Alternativen im Angriff und variabel einzusetzen.

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