DFL über die Umstellung auf den neuen Modus

Darum hat die VBL auf FUT umgestellt

von Holm Kräusche am 01.05.2017 um 16:58

Zwei Plätze vergab die TAG Heuer Virtuelle Bundesliga (VBL) für das kommende FIFA Ultimate Team Championship Final in Berlin. Passend dazu hat die VBL ihren eigenen Wettbewerb auf FIFA Ultimate Team (FUT) umgestellt. Beim Event in Hamburg haben wir mit der Deutschen Fußball Liga (DFL) über die Gründe für die Umstellung gesprochen.

Die VBL stellt auf FIFA Ultimate Team um. Wir haben nach den Gründen gefragt.
Die VBL stellt auf FIFA Ultimate Team um. Wir haben nach den Gründen gefragt.
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Zusammen mit EA SPORTS richtet die DFL in Deutschland die Virtuelle Bundesliga aus. Dominik Hilpisch-Hahn von der Liga übergibt stets den Preis an den Deutschen Meister, verantwortet die Zusammenarbeit und erklärt die Gründe für die Umstellung: "Wir möchten mit der Entwicklung gehen. EA hat gerade einen enormen Schwerpunkt auf FUT ebenso wie die eSportler." Das bestätigt auch FIFA-Profi Matthias 'STYLO' Hietsch, der den Umstieg für eine sehr gute Idee hält: "Ultimate Team ist Alltag bei uns Profis."

Die DFL hat laut Hilpisch-Hahn noch keine Klagen aus der Profiszene gehört, aber nicht nur die zählt: "Wir müssen natürlich den Stars aus der Szene und den Nachwuchssportlern eine Chance geben, dass sie sich wohl fühlen können mit einem Spielmodus. Es bringt nichts, wenn wir künstlich etwas kreieren. Wir als DFL finden das super, aber alle anderen nicht." Entsprechend war die Umstellung auf den FUT-Modus nur folgerichtig.

VBL mit besonderen Regeln

Die Etablierung eines eigenen Wettbewerbes ist nicht unbedingt einfach. Für die Virtuelle Bundesliga gelten eigene Regeln und FUT dient nur als Grundlage. So dürfen beispielsweise immer nur drei Spieler in der selben realen Mannschaft spielen. Zuvor wurde im VBL-Modus mit kompletten Bundesliga-Teams gespielt, im so genannten "Head to Head"-Modus. Hier wurden die Werte aller Spieler auf 85 Punkte angeglichen.

Die DFL war nun in der Situation, einen neuen Spielmodus zu schaffen, der Deutschlands höchste Liga als zentralen Baustein nutzt, sich trotzdem aber wie FIFA Ultimate Team spielen sollte. Ganz wichtig dabei: Unfair oder langweilig sollte es nicht werden. Gäbe es allerdings keine dieser Beschränkungen, würden laut 'STYLO' einfach alle mit einem halben Bayern- und einem halben Dortmund-Team antreten. Dominik Hilpisch-Hahn fasst zusammen: "Wir haben den Fokus auf Bundesliga und FIFA Ultimate Team gelegt und ich würde mal sagen, dass uns bis jetzt der Spagat ganz gut gelungen ist."

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