Passt das junge Talent zu Borussia Dortmund?

FIFA 17: Dahoud beim BVB - nur einer von vielen

von Christian Mittweg am 31.03.2017 um 15:04

Der Transfer ist durch. Nach Ablauf der Saison wechselt Mahmoud Dahoud von Borussia Mönchengladbach zum Ligarivalen Borussia Dortmund (BVB). Bei den Fohlen gehörte das junge Talent stets zur Startaufstellung, beim BVB wird er nun um seinen Stammplatz kämpfen müssen. Doch wie sieht das in FIFA aus? Ist der Kicker auch auf dem virtuellen Rasen eine Bereicherung für die Schwarz-Gelben?

Das schwarz-gelbe Trikot steht Dahoud bereits sehr gut.
Das schwarz-gelbe Trikot steht Dahoud bereits sehr gut.
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Dahoud ist eines der Toptalente in Deutschland. Für Borussia Mönchengladbach lief 21-Jährige 32-mal in dieser Saison auf und konnte dabei vollends überzeugen. Beim BVB ist seine Einsatzzeit allerdings in Gefahr, denn die Konkurrenz beim Revierclub wird es Dahoud nicht leichtmachen. Insgesamt zehn gestandene Profis teilen sich die vier Positionen im Mittelfeld der Borussia. Dahoud wird im Sommer Nummer elf, sollte sich der BVB nicht von einigen Spielern trennen. Da nutzt ihm auch alles Potenzial der Welt nichts. Im FIFA 17 Karrieremodus kann der gebürtige Syrer zwar eine 87 erreichen, für den normalen Modus ist das allerdings unerheblich. Auch der Fakt, dass es in FIFA keine Verletzungen gibt, macht Dahouds Leben nicht leichter. So muss das Talent auch an den momentan verhinderten Profis Bender, Götze und Rode vorbei.

Ohne Steigerung wird das nichts

Im Moment sind Guerreiro, Castro, Weigl und Götze im Mittelfeld der Schwarz-Gelben gesetzt. Sie muss Dahoud übertreffen, um sich einen Startplatz zu verdienen. Mit seinen jetzigen Werten wird das eine unmögliche Aufgabe. Das junge Talent kann zwar bei einigen essenziellen Werten, wie Ausdauer (90), Übersicht (81), Kurzpässe (82), Beweglichkeit (84) und Ballkontrolle (82) punkten, gegen die starke Konkurrenz reicht das aber nicht. Götze ist Dahoud offensiv überlegen, Weigl weist sehr ähnliche Werte auf, hat aber zusätzlich noch eine starke Defensive und Castro ist überall etwas besser. Somit bleibt einzig der junge Guerreiro übrig. Doch auch der Portugiese steht Dahoud in nichts nach. Einzig die vier Sterne "Schwacher Fuß" sprechen für den Neuzugang.

Fazit

Die Auswahl im Mittelfeld des BVB ist groß und die Konkurrenz zu stark für Dahoud. Das 20-jährige Talent hat zwar eine Menge Potenzial, das ist aber einzig im FIFA Karrieremodus von Bedeutung. Für einen Platz in der Startaufstellung reicht es im Moment also noch nicht. Da der Transfer aber sowieso erst nach der Saison zum Tragen kommt, kann Dahoud noch auf EA hoffen. Erhalten seine Werte die zu erwartende Verstärkung, wird er nach dem Sommer in der Lage sein, die Stammspieler herauszufordern.

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