Die Stimmen vom zweiten Spieltag

CampusCup: "Zurückgeholt auf den Boden der Tatsachen"

von Christian Mittweg am 04.07.2018 um 17:29

Ein 0:9-Rückstand, der in einen Sieg gedreht wurde, Favoriten die Punkte liegen ließen und eine Mannschaft, bei der nach einer überraschenden Niederlage erst einmal Krisenbewältigung auf dem Plan steht. Die Stimmen zum zweiten Spieltag des CosmosDirekt CampusCup.

Die Teams blicken zurück auf ihre Begegnungen vom zweiten Spieltag des CosmosDirekt CampusCup.
Die Teams blicken zurück auf ihre Begegnungen vom zweiten Spieltag des CosmosDirekt CampusCup.
© kicker eSportZoomansicht

Der zweite Spieltag des CosmosDirekt CampusCup war geprägt von mehreren Topteams, die zumindest ein Einzel abgaben. So unter anderem auch "Team Schlecht". Laut Spieler Danny Troughton ist das jedoch kein großes Problem und die Mannschaft aus Osnabrück ist weiterhin zufrieden mit ihrer eigenen Leistung: "Wir machen natürlich auch Fehler und können Punkte liegen lassen, aber im Endeffekt kann einer von uns patzen, solange wir die anderen Spiele gewinnen und der Gesamtspieltag gewonnen wird." Für "Team Habibi" war die Einzelniederlage schon ein größeres Ärgernis. "Da wir die anderen beiden Spiele gewonnen haben, hat sich das aber schnell wieder gelegt", teilte uns Kapitän Schinuar Musa mit.

Während "Team Habibi" und "Team Schlecht" mit einem blauen Auge davonkamen, musste "Lokomotive Leberschaden" eine Niederlage hinnehmen. Nachdem die Mannschaft aus Münster beim Saisonauftakt die Maximalpunktzahl geholt hatte, patzte das vermeintliche Topteam am zweiten Spieltag. "Nach unseren vollmundigen Ankündigungen nach dem furiosen Ligaauftakt wurden wir schnell auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt", sagte auch Teamkapitän Volker Betz, der hart mit seinen Teamkollegen ins Gericht ging: "Der fehlende Killerinstinkt meiner Teamkollegen wurde aufgedeckt. Bei ihren Spielen nutzten sie keine ihrer zahlreichen Gelegenheiten, während ihre Defensive einem Schweizer Käse glich." Der Teamkapitän, der seine Partie 6:3 gewann, begründete das "indiskutable Auftreten" mit fehlendem Konkurrenzkampf in der Mannschaft. Ein zusätzlicher Mentalcoach und ein teaminternes FIFA-Turnier sollen das Team nun wieder in die richtige Spur bringen.

Sieg und Blamage zugleich

Eine denkbare Partie des zweiten Spieltags lieferten sich "AS Rum" und die "StrawHatPirates". Ausgangslage dafür boten bereits die angesetzten Termine. So fand das Einzel zwischen Ahmet Özkeles und Max Fuhrmann am Vorabend der anderen Spiele statt. Özkeles legte mit einem 9:0 beeindruckend für die Piraten vor. "Natürlich kommen dann Gedanken, ob die Gegner zu stark sind", blickt Lukas Koller, Kapitän der Gegenseite, zurück. Da die Tordifferenz aber keinen Einfluss auf das Endergebnis hat, konnten Koller und das dritte Teammitglied Robin Laier, die Partie zu ihren Gunsten drehen. "Das hat uns angestachelt", hieß es danach vom Kapitän im Hinblick auf das 0:9-Spiel vom Vortag. Damit endete der Tag zwar in einem Erfolg, Max Fuhrmann wird dieses Spiel trotzdem noch lange begleiten. Dafür will Koller sorgen: "Max muss sich diese Blamage wahrscheinlich ewig anhören. Aber natürlich bleibt ein solches Comeback auch für die zukünftigen Spiele im Hinterkopf, daran wird man sich immer gerne zurückerinnern."

Spitzenduo in Liga Süd

Ebenfalls erfolgreich am zweiten Spieltag waren die Teams aus Jena und Koblenz. Beide Mannschaften haben bislang nicht eine Einzelniederlage und führen die Tabelle der Liga Süd an. Für das Trio von "Gosakinez" war das alles andere als selbstverständlich: "Dass wir nach zwei Spieltagen die Maximalpunktzahl haben, haben wir nicht erwartet." Maurice Escriva vom Team "RheinAhrCampus" aus Koblenz ist da schon selbstbewusster. "Wir sehen uns auf jeden Fall als Mitstreiter um die ersten beiden Plätze, nachdem wir jetzt so gut gestartet sind. Es ist unser Ziel, dies beizubehalten", heißt es vom Teamkapitän. Ausgerechnet am nächsten Spieltag treten die beiden Führenden jedoch gegeneinander an. Dann wird höchstens noch eine Mannschaft in Liga Süd die Weiße West behalten. "Wir sind schon gespannt", blickt Escriva der Toppartie entgegen.

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