Vici Gaming und Team Aster bewahren weiße Weste

ESL One Hamburg: China glänzt am Auftakttag

von Christian Mittweg am 24.10.2018 um 11:43

Der erste Tag der ESL One Hamburg war geprägt von den chinesischen Dota-2-Mannschaften. Sowohl Vici Gaming als auch Team Aster blieben ungeschlagen und sind schon jetzt so gut wie sicher in der K.-o.-Runde. Die Mannschaften der zwei deutschen Profis erwischten dagegen einen holprigen Turnierstart.

Lu 'Fenrir' Chao und Team Aster hatten gut Lachen mit vier Siegen zum Start der ESL One Hamburg.
Lu 'Fenrir' Chao und Team Aster hatten gut Lachen mit vier Siegen zum Start der ESL One Hamburg.
© ESLZoomansicht

Für Adrian 'Fata' Trinks und Maximilian 'qojqva' Bröcker gab es am ersten Tag des größten Dota-2-Turniers in Deutschland wenig zu feiern. Die zwei heimischen Profis kamen mit ihren jeweiligen Teams zusammengenommen gerade einmal auf drei Siege aus acht Spielen. Trotz einer derzeitigen Bilanz von 2:2 ist das insbesondere für Trinks und die Ninjas in Pyjamas bitter. Zwar gewann die Mannschaft des deutschen Profis mit 2:0 gegen den indonesischen Vertreter EVOS Esports, das ist aber noch einer der einfacheren Gegner in Gruppe B. Zumal hatte Martin 'Saksa' Sazdov von den Ninjas noch vor Turnierstart etwas scherzhaft gesagt, dass er mit dem Gesamtsieg bei der ESL One Hamburg rechnet. Von den dafür erforderlichen Leistungen ist die Mannschaft aber noch ein gutes Stück entfernt.

China oben auf in Hamburg

Die größte Aufmerksamkeit am ersten Turniertag der ESL One Hamburg zogen die zwei chinesischen Teams auf sich. Sowohl Vici Gaming als auch Team Aster gewannen alle ihre Spiele und stehen nun jeweils bei einer Bilanz von 4:0. Vor allem die Leistung von Aster beeindruckte, denn das Team von Coach Xu 'BurNIng' Zhilei spielt erst seit einem Monat zusammen, besiegte neben den Ninjas in Pyjamas aber auch Turnierfavorit Virtus.pro.

'Puppey' verfällt in alte Muster

Mit Team Secret zeigte ein weiteres Topteam eine gute Leistung zu Beginn des ESL One-Turniers. Nach einer Auftaktniederlage gegen Evil Geniuses gewann die europäische Mannschaft die verbleibenden drei Partien und kämpfte sich damit auf den zweiten Platz in Gruppe A vor. Für die Pleite war zu großen Teilen der Draft des erfahrenen Kapitäns von Clement 'Puppey' Ivanov verantwortlich. Der Veteran experimentierte mit ungewöhnlichen Helden-Kombinationen, was im Spiel aber überhaupt nicht aufging. Das war anscheinend jedoch einkalkuliert. "Wir lernen gerade erst, was das Beste für uns ist. Unser Plan ist es, das herauszufinden und dann in der Zukunft damit zu gewinnen", sagte 'Puppey' nach den Begegnungen und deutete an, das Team Secret noch nicht ihre Bestleistung gezeigt hat.

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