Änderungen für The International

Dota 2: Zwölf direkte Einladungen für TI9

von Christian Mittweg am 14.08.2018 um 17:14

Valve erhöht die Anzahl der Einladungen für The International 2019. Anstatt der bisherigen Acht, können im kommenden Jahr zwölf Mannschaften auf die Qualifikations-Turniere verzichten. Auch die DPC-Punkte und Sponsoren aus der Glücksspielwelt waren Themen eines Meetings zwischen den teilnehmenden Teams und Valve.

Im kommenden Jahr können sich vier Teams die Quali-Turniere fürs International sparen.
Im kommenden Jahr können sich vier Teams die Quali-Turniere fürs International sparen.
© ValveZoomansicht

Nur noch ein Tag, dann startet die Gruppenphase der Dota 2-Weltmeisterschaft, The International 2018. Diese Zeit des Jahres ist bei Valve aber nicht nur da, um das beste Team zu ehren, gleichzeitig werden Ankündigungen für die kommende Saison gemacht. Schon im Juni hatte der Entwickler einen Großteil zur Turnierstruktur im kommenden Jahr bekannt gegeben. Nun folgten weitere Informationen. So will Valve laut VPEsports zukünftig nur noch ein Quali-Turnier für jede der sechs großen Regionen; China, Südostasien, CIS, Europa, Nordamerika und Südamerika ausrichten. Dieses Jahr gab es jeweils zwei Stück für China und Südostasien. In Nordamerika fanden sogar drei statt, was eine Gesamtanzahl von zehn Quali-Turnieren ergab. Gibt es davon nur noch sechs, bedeutet das im Umkehrschluss, dass sich im kommenden Jahr anstatt acht nun zwölf Teams über die Rangliste qualifizieren. So werden die Qualifikations-Turniere übersprungen und die Mannschaften direkt zum International eingeladen.

Bei den DPC-Punkten wird es in der kommenden Saison wohl auch eine kleine Änderung geben. Nach der Beschwerde vieler Spieler hat Valve reagiert, weshalb zukünftig mehr als nur die vier bestplatzierten Mannschaften eines Turnieres DPC-Punkte erhalten. Dadurch werden Mannschaften belohnt, die es zwar selten in die letzten Turnierrunden schaffen, aber solide und konstant über den Verlauf einer Saison abliefern. Ob es für die ersten sechs oder acht Plätze Punkte gibt, wurde aber noch nicht final entschieden.

Ein Dorn im Auge des Entwicklers

Neben Turnierregelungen für die kommende Saison kam in dem Meeting auch das Thema Sponsoren zu Sprache. Valve empfahl den Teams, keine Partnerschaften mit Glücksspielanbietern einzugehen. Dabei handelt es sich erstmal nur um eine Empfehlung seitens Valve. Ein Verbot könnte dann aber eintreten, wenn der Entwickler keine Veränderung sieht. Für den Großteil der Teams ist das irrelevant. Von den 18 Mannschaften beim TI haben aber Virtus.pro, Team Secret, Invictus Gaming und OpTic Gaming Sponsoren aus dem von Valve angeprangerten Bereich.

Social Media

FacebookInstagramTwitterYouTube


Schlagzeilen


Kontakt | Impressum | Mediadaten | AGB | Datenschutzhinweis | Nutzungsbasierte Online-Werbung

Weitere Angebote des Olympia-Verlags:
alpin.de | olympia-verlag.de